Aktuell

 

 

 



FDP fordert Impfpflicht für Kinder und nennt diesen Zwang taschenspielerartig "Recht des Kindes"



Beschluss des 68. Ord. Bundesparteitages: Kindeswohl schützen – Recht auf Impfung für alle Kinder

...

Wir Freie Demokraten fordern daher die Durchsetzung einer allgemeinen Impfpflicht für Kinder bis 14 Jahre gemäß § 20 Absatz 6 Infektionsschutzgesetz

https://www.fdp.de/sites/default/files/uploads/2017/05/08/2017-04-29-bpt-kindeswohl-schuetzen-recht-auf-impfung-fuer-alle-kinder.pdf






Welcher Beelzebub da die den Antrag einreichenden Jungen Liberalen geritten hat, womöglich sind die in ihrer Kindheit zu doll geimpft worden und haben einen Impfschaden erlitten.

Wie dieser geforderte Impfzwang mit der Idee der Freiheit zusammengehen soll, die die FDP lautstark für sich verbucht, bleibt völlig unklar.
Immerhin gibt’s auch ein paar vernünftige Vorschläge:


Beschluss des Bundesvorstandes: Ergänzende Beschlüsse zum Wahlprogramm:
...
Weniger Regulierung der Selbstverwaltung und Organisation von Freiberufen .......................... 16
Gemeinsames Sorgerecht unverheirateter Eltern als Regelfall .......................................... .......... 16
Abschaffung der Sommerzeit ........................................................................................................ 28

https://www.fdp.de/sites/default/files/uploads/2017/05/08/2017-03-27-buvo-ergaenzende-beschluesse-zum-wahlprogramm.pdf




Leider findet sich zur Stärkung des Wechselmodell bei getrennt lebenden Eltern wohl kein Beschluss, statt dessen die totalitäre Impfpflicht.

Peter Thiel


 


 

 

Der lösungsorientierte Sachverständige - zwischen Wunsch und Realität

 

- Fachtagung im 27. Oktober 2016 in Berlin im Jagdschloss Glienicke -

 

http://loesungsorientierter-sachverstaendiger.de/fachtagung.htm

 

 

Gesetzesbeschluss
des Deutschen Bundestages
Gesetz zur Änderung des Sachverständigenrechts und zur
weiteren Änderung des Gesetzes über das Verfahren in
Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen
Gerichtsbarkeit sowie zur Änderung des Sozialgerichtsgesetzes, der Verwaltungsgerichtsordnung, der Finanzgerichtsordnung und des Gerichtskostengesetzes Der Deutsche Bundestag hat in seiner 183. Sitzung am 7. Juli 2016 aufgrund der
Beschlussempfehlung und des Berichts des Ausschusses für Recht und
Verbraucherschutz – Drucksache 18/9092 – den von der Bundesregierung
eingebrachten
Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Sachverständigenrechts und zur weiteren Änderung des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit – Drucksache 18/6985 – mit beigefügten Maßgaben, im Übrigen unverändert angenommen.


...


https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2016/0401-0500/465-16.pdf?__blob=publicationFile&v=1





Eine der Änderungen lautet:

„Verfügt der Sachverständige über eine pädagogische oder sozialpädagogische Berufsqualifikation, ist der Erwerb ausreichender diagnostischer und analytischer Kenntnisse durch eine anerkannte Zusatzqualifikation nachzuweisen.“


Was eine "anerkannte Zusatzqualifikation" sein soll und von welche Stelle eine solche Anerkennung ausgesprochen werden kann, ist offenbar nichtgeregelt.

Bedauerlich, dass das Gesetz keine Mindestvorgabe systemisch-lösungsorientierten Qualifikation vorgibt, so können weiterhin diesbezüglich ungebildete Psychologen von den Familienrichtern beauftragt werden, mit all den verheerenden Folgen, die bekannt sind.





Ausführlich auf:

http://www.bundesrat.de/DE/plenum/plenum-kompakt/16/948/948-pk.html#top-14%20%3C

http://www.bundesrat.de/DE/plenum/plenum-kompakt/16/948/948-pk.html#top-14

http://www.bundesrat.de/SharedDocs/beratungsvorgaenge/2016/0401-0500/0465-16.html?nn=4732016&cms_topNr=465/16#top-465/16






Unsere Fachtagung am 27.10.2016 im Jagdschloß Glienicke wird sich mit ua. den praktischen Folgen dieses Gesetzes beschäftigen.



 


 

 

 


Böses Erwachen für Umgangspfleger im OLG Bezirk Frankfurt am Main


Kein Vergütungsanspruch bei Durchführung von Begleiteten Umgang.

Was in Berlin und Brandenburg längst Standard ist, dass Umgangspfleger für die Durchführung Begleiteter Umgänge keine Vergütung bekommen, da dies eine vom Jugendamt zu zahlende Leistung ist, hat sich nun auch in Hessen durchgesetzt.


Oberlandesgericht Frankfurt am Main
Beschl. v. 10.08.2016, Az.: 5 UF 167/16
Notwendigkeit der Bestimmung des mitwirkungsbereiten Dritten bei begleiteten Umgangskontakten
Verfahrensgang:
vorgehend:
AG Frankfurt am Main - 25.04.2016 - AZ: 471 F 17138/16
Rechtsgrundlagen:
BGB § 1684
SGB VIII § 18 Abs. 3 S. 3
OLG Frankfurt am Main, 10.08.2016 - 5 UF 167/16
Leitsatz:
1. Auch bei der gerichtlichen Anordnung von begleiteten Umgangskontakten nach § 1684 Abs. 4 S. 3 BGB bedarf es einer hinreichend bestimmten Regelung von Tag, Uhrzeit, Dauer und Ort des Umgangs. Die Person des mitwirkungsbereiten Dritten darf weder dem Jugendamt überlassen werden noch einer späteren Bestimmung vorbehalten werden.
2. Ein berufsmäßiger Umgangspfleger i.S.d. § 1684 Abs. 3 S. 3 BGB kommt als mitwirkungsbereiter Dritter für die Umgangsbegleitung nicht in Betracht, da er einen Vergütungsanspruch hierfür gegenüber der Justizkasse im Regelfall nicht besitzt. Eine Finanzierung der Kosten einer Umgangsbegleitung kann nach gegenwärtiger Rechtslage ausschließlich über das Kinder- und Jugendhilfeverfahren ( § 18 Abs. 3 S. 3 BGB VIII) erfolgen.


...



Ausführlich unter:

http://www.lareda.hessenrecht.hessen.de/cgi-bin/lexsoft/capi/hessen_rechtsprechung.cgi/export_pdf?docid=7637875&hideVersionDate=1&shortTitleFileName=1&showVersionInfo=1&displayConfig=0&xsltFile=template_hessenrecht.xsl&customFooter=Hessenrecht%20-%20Entscheidungen%20der%20hessischen%20Gerichte%20in%20Zusammenarbeit%20mit%20Wolters%20Kluwer%20Deutschland%20GmbH&at=1&pid=UAN_nv_3536




Leider werden hier nur die Umgangspfleger um ihren Vergütungsanspruch gebracht, die den Beschluss des Amtsgerichtes wörtlich nahmen, sie sollten als Umgangspfleger einen Begleiteten Umgang umsetzen. Die Amtsrichter dagegen, die diesen Unsinn beschlossen haben, bleiben wie stets in solchen Fällen aus der Haftung genommen.

Da bleibt dem geprellten Umgangspfleger nur noch eine Haftungsforderung gegen die Justizkasse, mit der Begründung er hätte Vertrauensschutz in den amtsgerichtlichen Beschluss haben dürfen.




Peter Thiel




 


 

 

DGSF-Fachtag: Systemische Praxis in der Kinder- und Jugendhilfe

 

am 3. April 2014 in den Tagungsräumen der Jugendherberge Köln-Riehl!


 

Liebe DGSF-Mitglieder und liebe Interessierte aus der Jugendhilfe,

„was nichts kostet, ist auch nichts“ lautet ein bekannter Ausspruch, der in diesem Fall überhaupt nicht zutrifft – ganz im Gegenteil!

Ich freue mich außerordentlich, Sie und Euch im Namen der DGSF zu einem Fachtag der besonderen Art einladen zu dürfen – und das kostenlos für DGSF-Mitglieder bzw. für Nicht-Mitglieder gegen einen geringen Kostenbeitrag. Die „Fachgruppe Systemische Kinder- und Jugendhilfe“ hat ein tolles, anregendes und sehr abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, um Input und Austausch für systemische PraktikerInnen in diesem Feld anzuregen.

Schon die Vorträge am Vormittag decken das weite Feld zwischen Frühen Hilfen, Suchttherapie und prekären Beschäftigungsverhältnissen von Fachkräften ab. Für den Nachmittag ist es gelungen, gemeinsam mit anderen Fachgruppen der DGSF ein Workshopprogramm zu schaffen, das verschiedene Anwendungsfelder und Kontexte berücksichtigt. Insbesondere in einem DGSF-Jahr, in dem die wissenschaftliche Jahrestagung der DGSF im Herbst sich stärker auf die Themen Coaching, Supervision und Organisationsentwicklung konzentriert, bin ich der Fachgruppe und ihren Sprechern Anke Lingnau-Carduck und Rainer Orban sehr dankbar für die Organisation eines Fachtags „Systemische Praxis in der Kinder- und Jugendhilfe“ unmittelbar vor unserem Mitgliedertag, zu dem ich natürlich auch ganz herzlich einlade.

Ich würde mich sehr freuen, Sie und Euch im April in Köln begrüßen zu dürfen!

Herzliche Grüße

Dr. Björn Enno Hermans

Vorsitzender der DGSF

 

Programm (Änderungen vorbehalten)

9.00 Uhr Ankommen / Stehcafé

9.30 Uhr Eröffnung / Grußwort des DGSF-Vorsitzenden Dr. Björn Enno Hermans

9.45 Uhr „Alles systemisch, oder was? Die Neu- und Wiederentdeckung der Haltung“ / Einführung von Anke Lingnau-Carduck & Rainer Orban (SprecherInnen der Fachgruppe Systemische Kinder- und Jugendhilfe)

10.00 Uhr „Frühe Hilfen professionell gestalten – Interdisziplinarität und Kompetenzorientierung als Leitgedanken neuer Tätigkeitsprofile in der Kinder- und Jugendhilfe“ / Vortrag von Eva Sandner (NZFH – Nationales Zentrum Frühe Hilfen)

11.15 Uhr Pause

11.30 Uhr „Ungehorsam – eine Überlebensstrategie“ / Vortrag von Dr. Marie-Luise Conen

12.30 Uhr Mittagspause

13.30 Uhr „Lob des Zauderns – Grundprinzipien einer systemischen Suchttherapie“ / Vortrag von Dr. Rudolf Klein

14.30 Uhr Übergang in die Workshops

Es besteht die Möglichkeit, einen langen Workshop (L) oder zwei kürzere Workshops (K) zu besuchen! Hinweis: Wir versuchen Ihre Wünsche zu berücksichtigen, können aber nicht garantieren, dass Sie an den von Ihnen gewünschten Workshops teilnehmen werden.

15.45 Uhr Pause

17.15 Uhr Ende

 

Übersicht der Workshops

14.45-17.15 Uhr: Workshops (L1-L6)

L1: „In Würde leben – Lebenswirklichkeiten von Menschen im Hartz-IV-Bezug“ – Auswirkungen und Konsequenzen auf junge Familien

Tanja Kuhnert (Sprecherin der Fachgruppe Systemische Beratung von Menschen in Hartz IV) & Michaela Herchenhan (Familienpolitische Sprecherin der DGSF) & Gäste vom Team Frühe Hilfen

L2: „Das geht gar nicht, oder etwa doch? – Systemisch-konfrontative Arbeit mit herausfordernden Jugendlichen“

Andreas Hoenig & Rainer Orban (Sprecher der Fachgruppe Kinder- und Jugendhilfe)

L3: „Contracting und Change Management im Pflichtkontext: Eine alte und neue Herausforderung für Beratung im ASD“

Prof. Dr. Renate Zwicker-Pelzer (stv. Vorsitzende der DGSF), Christel Mott, Olaf Hesse

L4: „Wenn man immer nur weint, dann wird man ja verrückt“ – Grundlagen systemischer Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche

Ines Schäferjohann

L5: „Das Kompetenzspiel“ – ein systemisches Planspiel aus dem Bereich der Jugendhilfe (Hinweis: Max. 20 TN)

Jochen Schmidt

L6: „Führung live – pferdegestützte Seminare im Kontext der Jugendhilfe“

Christiane Völlinger (Sprecherin der Fachgruppe Erlebnisorientierte systemische Pädagogik und Therapie“) & Ramona Kurz

 

14.45-15.45 Uhr: Workshops (K1.1-K1.5)

 

16.15-17.15 Uhr: Workshops (K2.1-K2.4)

K1.1: „Zaudern – Zögern – Zupacken“

Die längst überfällige Annäherung von Sucht- und Jugendhilfe am Beispiel evidenzbasierter Verfahren aus der systemischen Familientherapie

Andreas Gantner & Harald Stickel (Sprecher der Fachgruppe Sucht) und Dr. Rudolf Klein

 

K2.1: Traumapädagogik – „Wie sag ich es dem Kinde?“

Robert Wagner

K1.2: „Wie arbeitet man eigentlich, wenn man ‚multiprofessionell‘ arbeitet?“

Prof. Dr. Johannes Herwig-Lempp (Sprecher der Fachgruppe Systemische Sozialarbeit)

 

K2.2: „Kommen Sie mir nicht mit Zielen …!“ – Kreative Strategien des Umgangs mit Zielambivalenzen

Ludger Kühling & Annette Glück

K1.3: „Kinderschutzarbeit: Parteilich – kindzentriert – systemisch?“

Spannungsfelder und Chancen systemischer Haltung in der Kinderschutzarbeit und neue (systemische) Methoden der Fallreflexion komplexer Kinderschutzfälle (Falllabore und Fallwerkstätten)

Birgit Maschke

 

K2.3: „Begleiteter Umgang und Umgangspflegschaft – Interventionen im Kontext von Jugendhilfe und familiengerichtlichen Verfahren“

Peter Thiel (Sprecher der Fachgruppe Systemisch-lösungsorientierte Arbeit im Kontext familiengerichtlicher Verfahren) & Dr. Herwig Grote

K1.4: „Klarheit, Wertschätzung und Kreativität – systemisches Arbeiten als Herausforderung und Ressource im Kontext von Kindesschutz“

Astrid Petry & Josch Henke

 

K2.4: „Das Meer-Modell – vom Gelingen und Gewinnen in der Kooperation“

Anke Lingnau-Carduck (Sprecherin der Fachgruppe Systemische Kinder- und Jugendhilfe) & Katharina Kronenberg

K1.5: „Systemische Perspektiven auf Burnout“

Carsten Hennig (Sprecher der Fachgruppe Humane Arbeit und Burnout-Prävention)

 

 

 

Organisatorisches

Informationen zur Anmeldung (Anmeldeformular) und zu den Kosten für Nicht-Mitglieder

Veranstaltungort:

Jugendherberge Köln-Riehl / City-Hostel

An der Schanz 14

50735 Köln

Tel: +49 221 976513-0

Fax: +49 221 761555

www.koeln-riehl.jugendherberge.de/

 

 

http://www.dgsf.org/dgsf/jahrestagung/systemische-praxis-in-der-kinder-und-jugendhilfe-2014

 

 

 

 


 

 

 

Fachtagung

29. Mai 2013 in Magdeburg

 

„Wenn zwei sich streiten, leidet der Dritte“

Kindeswohl im Kontext von Trennung und Scheidung

 

veranstaltet von

Familienhaus Magdeburg gGmbH

 

 

INHALT

Eine Trennung oder Scheidung ist sowohl für Kinder als auch für Eltern oft eine besonders herausfordernde Phase im Leben. Diese kann sehr nachhaltig wirken. Die negativen Folgen bei den Kindern werden dabei maßgegblich von der Art und Weise, wie mit der Situation umgegangen wird, bestimmt. Weniger entscheidend ist die Trennung der Eltern an sich.

Mit dem Blick auf die Bedürfnisse der Kinder in Trennungs- und Scheidungssituationen stellt sich eine wesentliche Frage: Was kann dazu beitragen, dem Kind gute Beziehungen zu beiden Elternteilen zu erhalten? Dieses Thema vereint zahlreiche Professionen.

Die Veranstaltung soll diese zusammenführen und die Fragestellung aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten.

Wir, das Familienhaus Magdeburg, ein gemeinnütziger Träger der Kinder- und Jugendhilfe, veranstalten anlässlich des 5-jährigen Bestehens unseres Projektes „begleiteter Umgang für Väter und deren Kinder in der Gruppe“ diese Tagung.

 

 

TERMIN

29. Mai 2013

9.00 - 16.00 Uhr

 

VERANSTALTUNGSORT

Familienhaus im Park

Hohepfortestraße 14

39106 Magdeburg

 

ZIELGRUPPE

Richter, Anwälte, Verfahrensbeistände, Gutachter, Mediatoren, Beratungsstellen, Jugendamt, Kinder und Jugendhilfe

 

KOSTEN

Der Teilnehmerbeitrag in Höhe von 40 € beinhaltet neben der Tagung Getränke und einen kleinen Mittagsimbiss. Die Gebühr ist vor Ort zu entrichten.

 

 

PROGRAMM

Moderation des Fachtages

Siegfried Hutsch, Grundsatzreferat Kinder- und Jugendhilfe, Deutscher PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband, Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.

9.00 Uhr Anmeldung und Kaffee

9.30 Uhr Eröffnung und Grußwort

Grußwort

Thomas Wünsch, Ministerium für Justiz und Gleichstellung Sachsen-Anhalt, Staatssekretär

5 Jahre „Begleiteter Umgang in der Gruppe“ Thorsten Giefers, Geschäftsführer Familienhaus Magdeburg gGmbH

9.45 Uhr Vortrag 1

„Zwischen den Eltern“ - Kindeswohl bei Trennung und Scheidung aus kinderpsychologischer und systemischer Sicht Dr. Annika Falkner, Diplom-Psychologin, Systemische Therapeutin, Systemische Kinder- und Jugendlichentherapeutin, Psychologische Sachverständige am Familiengericht, Magdeburg 10.30 Uhr Kaffeepause

10.45 Uhr Vortrag 2

Die Cochemer Praxis - Von der Notwendigkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit in Sorge- und Umgangsstreitigkeiten Jürgen Rudolph, Familienrichter a. D., Rechtsanwalt, Koblenz

11.45 Uhr Vortrag 3

Das Kind im Blick - Die Notwendigkeit einer qualifizierten Kindesvertretung im familiengerichtlichen Verfahren Hans-Christian Prestien, Familienrichter a. D., Briest 12.30 Uhr Mittagspause

13.15 Uhr Workshops

 

Workshop 1

Systemisch-lösungsorientierte Arbeit im Kontext familiengerichtlicher Verfahren Peter Thiel, Systemischer Berater und Therapeut/ Familientherapeut (DGSF), systemisch-lösungsorientierter Sachverständiger, Ergänzungs- und Umgangspfleger und Verfahrensbeistand (SPFW), Berlin 

Workshop 2 Umgang des Kindes mit den Eltern – Umsetzung gerichtlicher Maßnahmen (Umgangspflegschaft, begleiteter Umgang) in der Praxis Sascha Schmidt, Sozialarbeiter B. A., Erlebnispädagoge, Familienhaus Magdeburg gGmbH 

Workshop 3 Besondere Bedeutung der Familiensysteme im Trennungs- und Scheidungsprozess Manfred Ernst, stellvertrender Bundesvorsitzender des Gemeinnützigen Interessenverbandes Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Magdeburg Annemie Wittgen, Bundesinitiative Großeltern 

Workshop 4 Das Kind als Maß aller Dinge - Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im elterlichen Trennungsund Scheidungsprozess (Praxis in MD) Petra Glade, Rechtsanwältin, Verfahrensbeistand, Magdeburg 

Workshop 5 Die Umsetzung der interdisziplinären Zusammenarbeit in der Praxis Jürgen Rudolph, Familienrichter a. D., Rechtsanwalt, Koblenz 15.00 Uhr Kaffeepause

15.15 Uhr Plenum

Diskussionsrunde zu den Vorträgen und Rückmeldung aus den Workshops 16.00 Uhr Ende

 

 

 

ANMELDUNG

E-Mail: daniela.buth@familienhaus-magdeburg.de

Fax: 0391 99 0000 91

Postweg: Adresse siehe Veranstalter

 

ANFAHRT

mit öffentlichen Verkehrsmitteln Linie 2 (Richtung Alte Neustadt) - Haltestelle Peter-Paul-Straße für PKW sind Parkplätze in unmittelbarer Umgebung vorhanden 131200002, © ehs-Verlags GmbH

 

VERANSTALTER

Familienhaus Magdeburg gGmbH

Hohepfortestraße 14

39106 Magdeburg

Tel. 0391 99 0000 99

Fax. 0391 99 0000 91

E-Mail post@familienhaus-magdeburg.de

www.familienhaus-magdeburg.de

 

Ansprechpartner:

Stefanie Mahlo

Tel. 01577-3249711

E-Mail stefanie.mahlo@familienhaus-magdeburg.de

 

ANMELDUNG Anmeldeschluss 10.05.2013

 

 

Programm als PDF Datei

http://www.familienhaus-magdeburg.de/sites/default/files/Flyer%20Tagung%2029.05.2013.pdf

 

 

 

 

 


 

 

 

20. Deutscher Familiengerichtstag 2013

Der 20. Deutsche Familiengerichtstag findet vom 18. bis 21. September 2013 in Brühl statt.

 

Eine Anmeldung zum 20. Deutschen Familiengerichtstag wird voraussichtlich ab Mai 2013 möglich sein.

 

http://www.dfgt.de/

 

 

 


 

 

 

Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg

Die systemische Theorie und Praxis und ihr Nutzen für die Arbeit im Begleiteten Umgang

18. - 19.04.2013

 

Nr. 6011/13

Die systemische Theorie und Praxis und ihr Nutzen für die Arbeit im Begleiteten Umgang

Der Kurs ist eine Einführung in den Begleiteten und kontrollierten Umgang als Jugendhilfemaßnahme.

Wir klären miteinander Anforderungen an die fachliche und persönliche Kompetenz der durchführenden Fachkräfte, die systemisch-lösungsorientierte Sicht- und Handlungsweise als effektive Hilfe im ‚Dschungel‘ der unterschiedlichsten Rollen, insbesondere die besonderen Anforderungen an den/die Umgangsbegleiter/-in.

Schwerpunkte des Einführungskurses:

•• die Allparteilichkeit und die rechtlichen Grundlagen des Begleiteten Umgangs und deren Umsetzung in der Praxis

•• Phasen der Umgangsbegleitung

•• Die systemische Theorie und Praxis und ihr Nutzen für die Arbeit im Begleiteten Umgang

•• Begleiteter Umgang und Umgangspflegschaft: Einbettung im familiengerichtlichen Verfahren - Ziele, Indikation, konzeptionelle Einbettung -

unter Berücksichtigung besonders erschwerender Kriterien wie hocheskalierte Konflikte, Gewalt, Alkohol, psychische Erkrankung etc.

•• Die veränderten Rollen der Akteure infolge der Neufassung des Verfahrensrechtes (FamFG)

 

 

Termine 18. - 19.04.2013

Zielgruppe Fachkräfte RSD/ASD, VM, EFB, HzE-Träger, die Begleiteten Umgang anbieten,

psychologische Sachverständige und Verfahrensbeistände aus Berlin und Brandenburg

Teilnahmezahl Maximal 20

Dozent/-in Peter Thiel, Dr. Herwig Grote

Verantwortlich Dr. Gabriele Brückner-Drehmel

Ort Jagdschloss Glienicke

Zeit Ganztägig, die genaue Zeit entnehmen Sie bitte Ihrem Zusageschreiben.

Anmeldung Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen auf Seite 543

Anmeldeschluss 07.03.2013

 

 

 

Programm 2013 des Sozialpädagogischen Fortbildungsinstituts Berlin-Brandenburg (SFBB) 

http://sfbb.berlin-brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb2.c.654797.de

 

 

 


 

 

 

Fachtagung

24.10.2012 in Berlin

Vater ----- Mutter

KIND

im

Trennungskonflikt

 

 

Veranstalter

Fachverband Begleiteter Umgang Berlin

www.begleiteter-umgang-berlin.de

 

Mitveranstalter des Fachtages ist die Fachgruppe "Systemisch-lösungsorientierte Arbeit im Kontext familiengerichtlicher Verfahren" - bei der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF)"

http://www.dgsf.org/dgsf/gruppen/fachgruppen/systemisch-loesungsorientierte-arbeit-im-kontext-familiengerichtlicher-verfahren/fachgruppe-systemisch-loesungsorientierte-arbeit-im-kontext-familiengerichtlicher-verfahren

 

 

Veranstaltungsort

GLS Campus Berlin

Kastanienallee 82

10435 Berlin (Prenzlauer Berg)

http://www.gls-sprachenzentrum.de

 

 

 

Tagungspreis:

O 30,-€ inkl. Getränke & Obst

O 40,-€ inkl. Getränke & Mittagsmenü

 

 

Im Mittelpunkt der Fachtagung steht das Kind mit seinen Bedürfnissen und Befindlichkeiten in Bezug auf Trennungskonflikte.

Viele Eltern „vergessen“ in schwierigen Lebensphasen das Kind, dessen Bedürfnisse und Gefühle bzw. „übersehen“ seine Sichtweise, mitunter auch seine Überforderung. Manches Kind verweigert den Kontakt mit einem Elternteil. Die Gründe dafür mögen vielfältig sein, jedoch geht die Verweigerung nur sehr selten ausschließlich bzw. eigeninitiativ vom Kind aus, sondern ist vielmehr ein Ergebnis zerrütteter Beziehungen der Erwachsenen.

Mit welchen Methoden kann der Begleitete Umgang zu dem vom Gesetzgeber ausdrücklich gewünschten Hinwirken auf einvernehmliche Lösungen im Sinne des Kindes(-wohls) beitragen?

Wir hoffen, Sie als Fachkräfte der Träger der freien Jungendhilfe, der Jugendämter, der Beratungsstellen und aus der Justiz zu einem innovativen Austausch begrüßen zu dürfen!

 

 

Referentinnen

Fr. Lemmel (Richterin am AG P/W)

Fr. Benseddik (Fachl. Leitung BU, Trialog e.V.)

Fr. Dr. Behrend (Sachverständige, Institut für lösungsorientierte Arbeit im Familienrecht)

 

Moderation

Hr. Dengel (AHB – Berlin Süd gGmbH) und

Fr. Benseddik (Trialog e.V.)

 

Programm

ab 8.30 Uhr

Einlass

9.00 Uhr

Begrüßung

9.15 Uhr

Referat zum Thema: Das Kind im beschleunigten Familienverfahren

Fr. Ulrike Lemmel

10.00 Uhr

Pause

10.30 Uhr

Referat: „Kli.xX“ – Vorstellung der neuen Methode zur Arbeit mit Kindern im BU

Fr. Daniela Benseddik

11.15 Uhr

Referat zum Thema: Das Umgang verweigernde Kind

Fr. Dr. Katharina Behrend

 

12.00 Uhr

Mittagspause

 

13.00 bis 15.00 Uhr

Workshops

1. Arbeit mit Kindern im BU mit „Kli.xX“

Fr. Benseddik,

Fr. Borgolte (bd. Trialog e.V.)

 

2. Umgangsverweigerung bei Kindern

Fr. Dr. Behrend,

Fr. Aurich (Lebenswelt gGmbH)

 

3. Systemisch-lösungsorientierte Arbeit – wo bleibt das Kind?

M. Lehmann (DGSF),

P. Thiel (Kinderland e.V., DGSF)

 

4. Begleiteter Umgang mit Kindern und ihren psychisch kranken Eltern

Fr. Kaiser, Fr. Arbeiter (bd. AMSOC e.V.)

 

5. Kindliche Entwicklungsstufen

Fr. Moronay (H.U.G.O. e.V.),

Fr. Mohr (Starke Familie e.V.)

 

6. Begleiteter Umgang mit Pflegekindern

Hr. Geithner (contact gGmbH),

Fr. Lux (Trialog e.V.)

 

7. Die Rolle der Umgangsbegleiter in der

Zusammenarbeit mit Kindern

Fr. Hildebrandt-Liese (EFB Charlottenburg/Wilmersdorf, Caritas)

 

15.00 Uhr

Pause

 

15.30 Uhr

Rückmeldungen aus den Workshops

 

16.00 Uhr

Abschluss

 

 

Ihre Anmeldung nehmen wir gern per E-Mail,

Fax oder auf dem Postweg an.

E-Mail: sekretariat@lebenswelt-berlin.de

Fax: 030 / 45085826

Anschrift: LebensWelt gGmbH

z. Hd. Fr. Stolpe

Nazarethkirchstraße 41

13347 Berlin

Bei dringenden Rückfragen:

Tel: 030 / 45085824

Mo, Mi: 10.00 – 16.00 Uhr

Do: 12.00 – 18.00 Uhr

Anmeldeschluss: 10.10.2012

 

Das Programm im PDF-Format können Sie hier aufrufen:

www.begleiteter-umgang-berlin.de

 

 

 

 

 


 

 

 

Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit

Dr. Alexander Dix

An der Urania 4-10

10787 Berlin

Tel.: +49 030 / 13889-0

Fax: +49 030 / 215 50 50

E-Mail: mailbox@datenschutz-berlin.de

 

 

 

 

Gesch. Zeichen: 521.6422.7

Herr Berthold

 

 

Sehr geehrter Herr Berthold,

Danke für Ihr Schreiben vom 21.05.2012.

 

Sie fragten mich bezüglich der auf meiner Internetseite eingestellten Namen der familiengerichtlich als Gutachter berufenen Personen:

 

- Irmgard Bräutigam

- Leonore Spies

- Dr. Ursula Ebnet

- Theda Bekker

 

 

nach der Rechtsgrundlage für die Veröffentlichung personenbezogener Daten.

Die Rechtsgrundlage ist Ihnen sicher bekannt, sonst wären Sie sicherlich nicht beim Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit als Sachbearbeiter eingestellt.

Bei Wissenslücken hilft sicher ein Blick in das Grundgesetz.

http://www.gesetze-im-internet.de/gg/index.html

 

 

 

Im übrigen wäre die aktuelle Rechtspraxis des Berliner Verwaltungsgerichtes zu beachten, deren Kenntnis ich bei Ihrer Behörde voraussetze.

 

 

 

2. In der von Ihnen genannten Sache beabsichtige ich Akteneinsicht zu nehmen. Ich bitte Sie vor meiner Antragstellung um Mitteilung, welche Kosten hier auf mich zu kommen würden.

 

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Peter Thiel

 

 

Beratungspraxis

Wollankstr. 133

13187 Berlin

 

 

 

 

 


 

 

 

Fachgruppe "Systemisch-lösungsorientierte Arbeit im Kontext familiengerichtlicher Verfahren" - bei der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF)

 

 

Fachgruppentreffen

 

 

Das nächste Treffen der Fachgruppe "Systemisch-lösungsorientierte Arbeit im Kontext familiengerichtlicher Verfahren" findet im Rahmen eines Fachtages statt am:

Sonnabend den 16. Juni in Berlin-Pankow.

 

Mit Stand vom 11.06.2012 haben sich 18 Teilnehmer/innen angemeldet.

 

Vorschlag zur Tagesordnung

11 Uhr Begrüßung und Vorstellung

11.30 Uhr - 12.30 Uhr Mike Lehmann: Der systemische Gutachter? Die systemisch fundierte "lösungsorientierte Sachverständigentätigkeit" im Familienrecht. (angefragt)

13.00 - 13.30 Diskussion

13.30 bis 14.30 Uhr Mittagspause

14.30 bis 16.00 "Das Paritätmodell (Wechselmodell) in der familiengerichtlichen Praxis" - Erfahrungsaustausch und Diskussion

 

16 bis 17 Uhr Diskussion zur Etablierung eines DGSF-Zertifikates "Systemischer Sachverständiger" und der dafür notwendig erscheinenden Ausbildungsvoraussetzungen.

17 bis 17.30 Uhr Auswertung und Abschluss des Fachtages

 

Referent: Mike Lehmann, Diplom-Psychologe, Sachverständiger in familiengerichtlichen Vefahren

Mike Lehmann: Der systemische Gutachter? Die systemisch fundierte "lösungsorientierte Sachverständigentätigkeit" im Familienrecht. In: "Kontext" 1/2012, S. 39–53

Moderation: Heike Pethke

Organisiation: Peter Thiel

 

Teilnahme am Fachtag ist für Fachgruppenmitglieder kostenlos. Eine Umlage von 5,00 € für Kaffee und Gebäck wird erhoben.

 

Teilnahmegebühr für externe Teilnehmer, die nicht Mitglied der Fachgruppe sind: 20,00 €

 

Um Voranmeldung wird gebeten.

 

 

 

Ort:

Beratungspraxis

Wollankstraße 133

13187 Berlin-Pankow

Wollankstr.133, Seitenflügel, 13187 Berlin, Nähe Rathaus Pankow, Bus 107, 155, 250, 255; Tram M1, S-Bahn Wollankstraße (10 Minuten)

 

Kontakt: Peter Thiel, 0177-6587641

 

 

 

Mehr Informationen unter:

 

http://www.dgsf.org/dgsf/gruppen/fachgruppen/systemisch-loesungsorientierte-arbeit-im-kontext-familiengerichtlicher-verfahren

 

 

 


 

 

 

Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e. V. (DGSF)

DGSF-Frühjahrstagung 2012

Mitgliedertag „Quer Denken" am 23. März.

 

Wann 23.03.2012 10:00 bis

25.03.2012 17:00

 

Wo Königswinter

 

23.-25. März 2012 in Königswinter; Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter (AZK) Johannes-Albers-Allee 3, 53639 Königswinter.

23. März: Mitgliedertag: Motto: „Quer Denken. Gemeinsamkeiten suchen – Widersprüche finden – und dann …?“;

24. März: Treffen der Regional- und FachgruppensprecherInnen mit dem Vorstand der DGSF / DGSF-Instituteversammlung

25. März: DGSF-Instituteversammlung

 

http://www.dgsf.org/events/dgsf-fruejahrstagung-2012

 

 

 


 

 

 

Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie

Die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) ist ein berufsübergreifender Fachverband für Systemische Therapie, Beratung und Supervision, Coaching und Organisationsberatung.

Die DGSF verbindet Menschen und Institutionen, die systemisch arbeiten. Sie verfolgt das Ziel, systemisches Denken und Arbeiten in Organisationen und Berufsfeldern zu fördern und insbesondere die Systemische (Familien-)Beratung und (Familien-)Therapie zu verbreiten.

Mitglieder der DGSF sind PsychologInnen, SozialpädagogInnen und SozialarbeiterInnen, PädagogInnen und ÄrztInnen sowie Angehörige weiterer psychosozialer Berufsgruppen. Die Mitglieder haben sich für das systemische Arbeiten besonders qualifiziert. Außerdem sind Institutionen im Verband organisiert, die sich dem systemischen Denken und Arbeiten verpflichtet fühlen – darunter zahlreiche Institute mit systemischen Weiterbildungsangeboten.

Der Verband vertritt derzeit mehr als 4000 Mitglieder.

Die DGSF ist im September 2000 entstanden aus dem Zusammenschluss von DAF (Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Familientherapie, gegründet 1978) und DFS (Dachverband für Familientherapie und systemisches Arbeiten, gegründet 1987). Die DGSF ist als Verein beim Amtsgericht Köln eingetragen und vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt.

 

http://www.dgsf.org/dgsf/ueber-uns

 

 


 

 

Dialog der Kulturen – Kultur des Dialogs

 

03. - 06. Oktober 2012

Freiburg

 

12. wissenschaftliche Tagung

der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie

 

Tagungsort

Universität Freiburg, Platz der Alten Synagoge

Audimax und KG I (Tagungssekretariat)

 

Veranstalter

FFAK (Freiburger Familientherapeutischer Arbeitskreis e.V.)

in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsklinik Freiburg (Prof. Wirsching) Hauptstr. 8, 79104 Freiburg

 

Verantwortlich für Programm und Organisation:

Renate Weihe-Scheidt und Klaus Osthoff

Sekretrariat

Claudia Stolt

Tel 0761/270-68430

Fax 0761/270-68850

info@ffak.org

 

Organisation

kongress und kommunikation, Freiburg

 

Teilnahmegebühren

DGSF- und Nichtmitglieder

SG-Mitglieder

bis 31. 01. 2012 220,- € 260,- €

bis 30. 06. 2012 270,- € 320,- €

bis 01. 10. 2012 300,- € 360,- €

Anmeldung

Informationen ab Oktober 2011 unter

www.dgsf-tagung-2012.de und

www.ffak.org

 

Aktuelles Programm

www.dgsf-tagung-2012.de

 

Alle angemeldeten TeilnehmerInnen erhalten ab Juni 2012 ein ausführliches Programmheft.

 

 

 

 

Dialog der Kulturen –

Kultur des Dialogs

03. - 06. Oktober 2012

Freiburg

 

12. wissenschaftliche Tagung der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie

 

Mittwoch, 3.10.2012

ca. 13h DGSF – Mitgliederversammlung

19.30h Luc Ciompi (Lausanne):

Gefühle machen Geschichte

 

Donnerstag, den 4. 10. 2012

Tagesthema: Globalisierung, Kultur und Systemische Therapie 

9.30h Tagungseröffnung 

10 - 13 Tom Levold: Warum sich Systemiker mit Kultur beschäftigen sollten Michael Wirsching / Boike Rehbein: Globale Systeme – im Großen und im Kleinen 

14.30 - 17 Workshops, Foren und Seminare 

17.30 - 18.30 KollegInnen aus China, Russland, Iran u.a. zur Sicht der Anderen auf uns ab 

19h Kulturprogramm: Lesung / Film / Theater zum Tagungsthema 

 

Freitag, den 5. 10. 2012

Tagesthema: Interkulturelle Therapie und Beratung

9 – 12.30 Cornelia Oestereich:

Interkulturelle Beratung und Therapie

Eia Asen und Mitarbeiter: Pragmatische

Ansätze in der interkulturellen Arbeit

Open Space: Wie interkulturell ist die DGSF?

14 - 15.30 Fachgruppen und Workshops

16 - 17.30 Workshops

18 - 19.30 Teilplenen und Foren u.a. zu:

• Therapie und Beratung muslimischer Familien

• Migration und Trauma

• Therapie und Beratung von binationalen Paaren

• Trialog mit Palästinensern – jüdischen Israelis - Deutschen

 

ab 20h Tagungsfest mit Musik, Tanz und gutem Essen – und FFAK-Geburtstagszeremonie

 

Samstag, den 6. 10. 2012

Tagesthema:

Systemische Therapie und andere Therapiekulturen

9 – 12h Jürgen Kriz: Systemische Kultur – offen für den Dialog?

Was können Systemiker von anderen lernen?

Albert Pesso: Anregungen aus der Körpertherapie

NN: Psychoanalytische Mentalisierungskonzepte

Jochen Schweitzer: Wie kann es weitergehen?

Erfahrungen mit Therapiekulturen im Dialog

13h Tagungsende

 

 

http://www.dgsf-tagung-2012.de/home/anmeldung-und-preise

 


 

 

 

 

Gemeinsame Presseinformation von DGSF und SG

 

Systemische Verbände begrüßen die Anerkennung der Systemischen Therapie durch den Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie

(Berlin/Köln, 8.1.2009) Der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie (WBP) hat im Dezember 2008 die Systemische Therapie als wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapieverfahren eingestuft - sowohl für die Psychotherapie Erwachsener als auch für die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. In einer gemeinsamen Erklärung begrüßen die beiden systemischen Verbände, Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) und Systemische Gesellschaft (SG), die Entscheidung des Beirats. Die Systemische Therapie sei ein weltweit verbreitetes, hoch wirksames und kostengünstiges Psychotherapieverfahren, dessen „offizielle Anerkennung“ auch in Deutschland überfällig gewesen sei. Die Verbände erwarten, dass die Systemische Therapie damit auch für den ambulanten Bereich als Leistung der gesetzlichen Krankenkassen zugelassen wird.

In einem ersten Gutachten von 1999 hatte der WBP die Systemische Therapie noch nicht als wissenschaftlich anerkannt bewertet. Nun stellt er auf der Grundlage einer von den beiden systemischen Verbänden SG und DGSF im Jahr 2006 vorgelegten Expertise fest: Systemische Therapie kann entsprechend den Beurteilungskriterien des WBP als wissenschaftlich anerkannt gelten und als Verfahren für die vertiefte Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten nach dem Psychotherapeutengesetz empfohlen werden.

 

Das am 14. Dezember 2008 verabschiedete Gutachten des Wissenschaftlichen Beirates Psychotherapie ist auf den Internetseiten des Beirats veröffentlicht (www.wbpsychotherapie.de/page.asp?his=0.1.17.71.83).

 

 

Kontakt:

Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF): Bernhard Schorn, Christophstraße 31, 50670 Köln, Telefon (0221) 61 31 33, Telefax (0221) 9 77 21 94, E-Mail: schorn@dgsf.org, www.dgsf.org.

Systemische Gesellschaft (SG): Franziska Becker, Waldenserstraße 2-4,10551 Berlin, Telefon (030) 53 69 85 04, Telefax (030) 53 69 85 05, E-Mail fbecker@systemische-gesellschaft.de, www.systemische-gesellschaft.de.

verantwortlich: Bernhard Schorn, DGSF

 

 

 

Erklärung der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) und der Systemischen Gesellschaft (SG) zum

„Gutachten zur wissenschaftlichen Anerkennung der Systemischen Therapie“

des Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie

Der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie (WBP) hat sich am 20. November 2008, in seiner letzten Sitzung des Jahres 2008 in Berlin, abschließend mit der Systemischen Therapie befasst und in einem Beschluss vom 14. Dezember 2008 festgestellt, dass die Systemische Therapie sowohl für die Psychotherapie Erwachsener als auch für die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie die vom Beirat definierten Voraussetzungen für die wissenschaftliche Anerkennung erfüllt und daher als "Verfahren für die vertiefte Ausbildung" zum Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten empfohlen werden könne.

Grundlage dieses Beschlusses ist eine von der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) und der Systemischen Gesellschaft (SG) gemeinsam im Sommer 2006 eingereichte und wenig später als Buch veröffentlichte Expertise „Die Wirksamkeit der Systemischen Therapie/Familientherapie“ des Autorenteams Kirsten von Sydow, Stefan Beher, Rüdiger Retzlaff und Jochen Schweitzer (Hogrefe, Göttingen, 2007).

Diese Expertise – und weitere von den Verbänden nachgereichte Studien – wurden aufgrund eines Auftrages des Landesprüfungsamtes Nordrhein-Westfalen zur erneuten Überprüfung der wissenschaftlichen Anerkennung der Systemischen Therapie vom WBP sorgfältig geprüft. Die jetzt vom WBP vorliegende Beurteilung der Systemischen Therapie als „wissenschaftlich anerkannt“ stellt den Abschluss der gut zweijährigen Prüfung dar.

Mit der dem WBP eingereichten Expertise ist seitens der Verbände SG und DGSF die Wirksamkeit der Systemischen Therapie durch Forschungsstudien gut belegt worden. Das gilt insbesondere für schwere Störungen, die bei Einzelnen und in Familien viel Leid verursachen und im Gesundheitssystem zu hohen Kosten führen. Beispielhaft seien Drogenmissbrauch, jugendliche Delinquenz, Essstörungen, Depression oder Schizophrenie genannt. Neben der hohen Wirksamkeit des Verfahrens nach Ende einer Therapie ist eine gute Langzeitwirkung nachgewiesen: In Kontrolluntersuchungen zeigt die Systemische Therapie bis zu vier Jahren nach Abschluss der Therapie bessere Ergebnisse als konkurrierende Verfahren. Außerdem ist die Abbruchrate geringer. So können mit Systemischer Therapie beispielsweise mehr Drogenabhängige in Therapien gehalten werden als bei anderen Therapieansätzen.

Die Systemische Therapie ist darüber hinaus ein besonders kostengünstiges Therapieverfahren aufgrund einer vergleichsweise geringen Sitzungszahl. Durch die „Mitbehandlung“ des sozialen Umfeldes kommt es zudem auch bei den Angehörigen des Patienten zu positiven Effekten. Systemische Therapie kann somit zu erheblichen Kosteneinsparungen im Gesundheits- und Sozialsystem beitragen.

Unmittelbare Wirkung des jetzigen Votums des Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie ist zunächst "nur", dass Systemische Therapie als Grundlagenverfahren gelehrt werden kann und die vertiefte Ausbildung in Systemischer Therapie gemäß Psychotherapeutengesetz zur Approbation führt, was bisher nicht möglich war. Der Beschluss bedeutet nicht, dass Systemische Therapie bereits auch von den gesetzlichen Krankenkassen in der ambulanten Psychotherapie bezahlt wird. Dazu bedarf es eines weiteren Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).

Der Beschluss bietet aber eine wichtige Grundlage dafür, Systemische Therapie in Wissenschaft und Praxis zu verankern, vor allem dort, wo dies mit Verweis auf das Fehlen der wissenschaftlichen Anerkennung durch den WBP zuweilen noch verweigert wurde – zum Beispiel in der Forschungsförderung Psychotherapie, in der von den Rentenversicherungsträgern finanzierten Suchtrehabilitation oder in den ärztlichen Facharztweiterbildungen. Er bietet zudem eine solide Diskussionsgrundlage für die Integration der Systemischen Therapie in die kassenfinanzierte Psychotherapie.

Wir begrüßen den aktuellen Beschluss des Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie und erwarten, dass die Systemische Therapie künftig auch für den ambulanten Bereich als Leistung der gesetzlichen Krankenkassen zugelassen wird.

Wir sind überzeugt, dass die Systemische Therapie/Familientherapie einen wesentlichen, innovativen Beitrag zur Theorie und Praxis der Psychotherapie leistet und in Zukunft auch in Deutschland eine wichtige Säule für das Gebäude der Psychotherapie darstellen wird.

 

Dr. Cornelia Oestereich,

Vorsitzende der Systemischen Gesellschaft (SG)

 

Prof. Dr. Jochen Schweitzer,

Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und

Familientherapie (DGSF)

 

Dr. Wilhelm Rotthaus,

Koordinator beider Verbände für die Wissenschaftliche Anerkennung

 

Dipl-Psych. Anni Michelmann,

Berufspolitische Sprecherin beider Verbände

 

8.1.2009

 

DGSF, Christophstraße 31, 50670 Köln, www.dgsf.org

SG, Waldenserstraße 2-4,10551 Berlin, www.systemische-gesellschaft.de

 

Gutachten des WBP: www.wbpsychotherapie.de/page.asp?his=0.1.17.71.83

 

 

 

 


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